Carrara-Marmor, ca. 90 cm Durchmesser

Grabmal in Form eines Mandalas

Die Verstorbene hat sich intensiv mit meditativem Tanz und fernöstlichen Philosophien beschäftigt. So lag es für mich nahe, ein Mandala - in diesem Fall sogar das Ur-Mandala - darzustellen. Dieses Mandala entsteht durch das Fallen eines Tropfen in eine Wasserfläche. Es beginnt in seinem Zentrum mit einer Hohle, dem Sinnbild für das Nichts und setzt sich nach Außen wellenförmig fort. Der Name der Verstorbenen folgt einer dieser Wellen. Die Auswahl des Materials ist bewusst gewählt: die letzte gemeinsame Reise des Ehepaars führte nach Carrara. Der Stein ist nicht kreisrund, sondern hat bewusst eine "Unwucht" von mehreren Zentimetern. Auch das Zentrum liegt nicht in der Mitte und die Kreise sind nicht perfekt konzentrisch. So entsteht eine menschlichere, weniger perfekte Form.